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09.08.2011

Opferverband übt scharfe Kritik an MV-Ministerpräsident Sellering

Schwerin – Die Entscheidung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), nicht an der zentralen Gedenkfeier zum Jahrestag des Mauerbaus teilzunehmen, hat Unverständnis ausgelöst.

Der größte deutsche Opferverband „Vereinigung der Opfer des Stalinismus“ zeigte sich „maßlos enttäuscht“. In der Nachrichtensendung „NDR aktuell“ im NDR Fernsehen sagte der Sprecher der Vereinigung, Fred Mrotzek: „Wenn Herr Sellering in seiner Wahlwerbung sagt, dass er die Lebensleistung der Älteren achten und respektieren möchte, so gehört ohne Zweifel natürlich auch die Lebensleistung derjenigen dazu, die in der DDR gegen den Stachel gelöckt haben und dafür inhaftiert worden sind.“

Mrotzek hält den 13. August als Tag des Mauerbaus weiterhin für ein wichtiges Thema. Er hätte sich gefreut, wenn der Ministerpräsident die Gedenkveranstaltung am Sonnabend „zur Chefsache gemacht hätte“. Sellering hatte sein Fernbleiben von der zentralen Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus in Zarrentin mit Terminschwierigkeiten begründet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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