Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

05.09.2010

Oligarchen droht in der Schweiz 30 Millionen Euro Geldstrafe

Bern – Einem der reichsten russischen Oligarchen droht in der Schweiz eine Rekordgeldstrafe von 30 Millionen Euro. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, wirft das Finanzministerium dem Chef der Renova-Holding, Viktor Vekselberg, Unregelmäßigkeiten bei der Übernahme des Technologiekonzerns OC Oerlikon in Pfäffikon vor. Der 53-Jährige mit Wohnsitz in Zug soll der Börsenaufsicht verschwiegen haben, dass er und zwei weitere Investoren beim Kauf eine Gruppe bildeten.

Experten nehmen an, die Schweiz wolle mit der unverhältnismäßigen Strafe ein Exempel statuieren. Inzwischen schaltete sich sogar Regierungschef Wladimir Putin in die Affäre ein und drohte mit Konsequenzen für die eidgenössische Wirtschaft. Mitte September wird die Klage gegen Vekselberg vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona im Tessin verhandelt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/oligarchen-droht-in-der-schweiz-30-millionen-euro-geldstrafe-14360.html

Weitere Nachrichten

Dollarschein

© über dts Nachrichtenagentur

Federal Reserve US-Notenbank erhöht Leitzins

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hebt ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an. Dieser bewege sich damit künftig in der Spanne zwischen 1,00 und 1,25 ...

VW-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht VW und EU-Kommission einigen sich im Abgasskandal

Volkswagen und die Europäische Kommission haben offenbar ihren Streit wegen des Abgasskandals beigelegt. Europäische Besitzer manipulierter Dieselfahrzeuge ...

Fahnen der G20

© über dts Nachrichtenagentur

Logistikverband Grenzkontrollen wegen G20-Gipfel nachvollziehbar

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) hat Verständnis für die Grenzkontrollen im Zuge des G20-Gipfels in Hamburg geäußert. "Für ...

Weitere Schlagzeilen