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28.05.2010

Ölpest “Top Kill”-Verfahren bislang erfolglos

Washington – Nach ersten Erfolgsmeldungen am Donnerstag hat der Energiekonzern BP mit dem „Top Kill“-Verfahren das Ölleck im Golf von Mexiko noch nicht schließen können. Laut BP sei erst in 24 bis 48 Stunden absehbar, ob die Operation erfolgreich ist. Nachdem das „Top Kill“-Verfahren zwischenzeitlich ausgesetzt wurde, startete in der Nacht ein zweiter Versuch. Bei der Operation wird schwerer Schlamm mit hohem Druck in das Leck am Meeresgrund gepumpt. Erst wenn der Ölfluss gestoppt ist, kann das Leck mit Zement verschlossen werden.

BP-Manager Doug Suttles betonte, dass bislang alles nach Plan verlaufe. Gestern hatte die US-Küstenwache gemeldet, dass der Ölfluss für kurze Zeit unterbrochen wurde. BP bestätigte jedoch lediglich, dass die Menge des ausgetretenen Öls vorübergehend deutlicher geringer gewesen sei. Unterdessen haben Experten der US-Regierung gestern die Menge des ausgetretenen Öls dramatisch nach oben korrigiert. Seit dem 22. April seien mehr als 36.700 Tonnen Öl in den Golf von Mexiko gelaufen. Damit wäre es die schlimmste Ölpest, die es jemals in den USA gegeben hat.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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