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12.06.2015

Ökonom Legalisierung weicher Drogen brächte jährlich 3,5 Milliarden Euro

„Die Frage ist nicht, ob eine Freigabe kommt, sondern nur noch, wann.“

Düsseldorf – Nach Ansicht des Wettbewerbsökonomen Justus Haucap führt kein Weg an der Legalisierung weicher Drogen in Deutschland vorbei. „Die Frage ist nicht, ob eine Freigabe kommt, sondern nur noch, wann“, sagte Haucap dem Nachrichtenmagazin Focus.

Der Wissenschaftler leitet das Institut für Wettbewerbsökonomie in Düsseldorf und gehört dem Kronberger Kreis an, einem Zirkel führender Ökonomen.

Die Prohibitionspolitik gegen Marihuana sei gescheitert, so Haucap. „Wir haben in Deutschland längst eine offene Drogenszene.“ Konsequenterweise sollte der Staat deshalb weiche Drogen legalisieren und besteuern: „Angemessen wäre eine Sondersteuer wie auf Alkohol oder Tabak.“

Durch die Mehreinnahmen und die gesparten Verfolgungskosten erwartet sich der Ökonom ein Plus in öffentlichen Kassen von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr. „In spätestens zehn Jahren“, schätzt Haucap, „wird die Legalisierung in Deutschland kommen.“

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