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04.04.2015

Ökonom Horrorszenarien zum Mindestlohn haben sich nicht bewahrheitet

Die ordnungspolitische Kernschmelze sei nicht eingetreten.

Berlin – Der Direktor des Instituts- für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, hat eine positive erste Bilanz des Mindestlohns gezogen: „Die ordnungspolitische Kernschmelze, die einige Ökonomen befürchtet haben, ist nicht eingetreten“, sagte Möller dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. „Noch nicht einmal ein berichtenswerter Störfall bei den normalen Beschäftigungsverhältnissen“ sei erkennbar.

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde ist seit Januar in Kraft – und damit seit fast hundert Tagen. Keines der „Horrorszenarien“ habe sich bislang bewahrheitet, „aber in einzelnen Fällen hat der Mindestlohn natürlich Auswirkungen“, sagte Möller.

So war im März bekannt geworden, dass die Zahl der 450-Euro-Kräfte über alle Branchen hinweg von Dezember 2014 auf Januar 2015 gesunken ist. „Allerdings wissen wir aktuell noch nicht, was mit den Minijobbern passiert ist“, sagte Möller. „Es ist denkbar, dass viele dieser geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich verlorengegangen sind.“ Es sei aber auch möglich, dass Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt worden seien.

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