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Tarifstreit beigelegt

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31.03.2012

Öffentlicher Dienst Tarifstreit beigelegt

Beschäftigte von Bund und Kommunen sollen in mehreren Stufen 6,3 Prozent mehr Gehalt bekommen.

Potsdam – Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich auf insgesamt 6,3 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen geeinigt. Nach Marathon-Verhandlungen präsentierten die Tarifpartner am Samstagmorgen in Potsdam den Abschluss, der eine Laufzeit von 24 Monaten haben soll.

Aufs Jahr gerechnet beträgt die Steigerung somit gut 3 Prozent. Das entspricht ungefähr der Hälfte der ursprünglichen Gewerkschaftsforderung nach 6,5 Prozent und etwa dem doppelten des ersten Arbeitgeberangebots von 3,3 Prozent auf zwei Jahre.

Der zähen dritten Verhandlungsrunde waren zwei Warnstreikwellen mit hoher Beteiligung vorausgegangen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen war die Forderung nach einer Gehaltserhöhung von 200 Euro monatlich für alle Tarifbeschäftigten einer der wesentlichen Knackpunkte, weshalb sich die Verhandlungen so lange hinzogen. Ursprünglich waren die Gespräche nur bis Donnerstag angesetzt.

Die Gehälter sollen nach der nun getroffenen Vereinbarung rückwirkend zum März um 3,5 Prozent steigen und dann in zwei weiteren Stufen um jeweils 1,4 Prozent. Durch die Steigerung zu Beginn ergibt sich ein Basiseffekt, also eine Art Zinseszins, der die Wirkung der Einigung noch leicht erhöht.

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