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Öffentlicher Dienst

© Caroline Seidel über dpa

16.02.2015

Öffentlicher Dienst Schwierige Tarifrunde für Beschäftigte der Länder beginnt

Arbeitgeber machten deutlich, dass sie die Forderungen für unrealistisch halten.

Berlin – In Berlin beginnt heute die Tarifrunde für die rund eine Million Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst der Länder.

Die Gewerkschaften – Verdi und der Beamtenbund dbb – gehen von schwierigen Verhandlungen aus. Sie verlangen 5,5 Prozent oder mindestens 175 Euro mehr Einkommen. Zudem solle der Abschluss auch auf die Beamten der Länder übertragen werden.

Die Länder-Arbeitgeber machten bereits deutlich, dass sie die Forderungen für unrealistisch halten. Sie verwiesen auf die angespannte Kassenlage angesichts der Schuldenbremse. Der Beamtenbund hob hervor, dass die Landesbeschäftigten inzwischen fast vier Prozent weniger verdienten als ihre Kollegen bei Bund und Kommunen.

Beamtenbund und Verdi verhandeln seit einigen Jahren getrennt mit Bund und Kommunen einerseits sowie mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL/ohne Hessen) andererseits über die Einkommen im öffentlichen Dienst.

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