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21.09.2011

Öffentlich-rechtliche stoßen mit neuen Gebührenforderungen auf Unmut

Berlin – Die öffentlich-rechtlichen Sender stoßen mit ihren Forderungen für die Zeit von 2013 bis 2016 auf Unmut. Wie die „Zeit“ berichtet, will die ARD für die nächste Gebührenperiode 900 Millionen Euro mehr, das sehr viel kleinere ZDF verlange zusätzlich 435 Millionen Euro, das Deutschlandradio 100 Millionen Euro und Arte 35 Millionen Euro. Insgesamt sind das 1,47 Milliarden zusätzliche Gebühren.

Für die Rundfunkgebühr würden die Forderungen eine Steigerung von derzeit 17,98 auf voraussichtlich 18,86 Euro, also plus 88 Cent im Monat bedeuten. Die Zahlen wurden Ende April bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eingereicht und werden derzeit von ihr geprüft. Den Ländern wurde die Anmeldung des ZDFs mit viermonatiger Verspätung übergeben.

Der nordrhein-westfälische Staatssekretär Marc Jan Eumann (SPD), zugleich medienpolitischer Sprecher seiner Partei, kritisierte gegenüber der „Zeit“ vor allem die Wünsche des ZDF. „Im Abstimmungsprozess über das neue Haushaltsmodell ist das Letzte, was wir brauchen, eine zusätzliche Debatte über die Höhe der Gebühren“, sagte Eumann. „Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass man sich dessen auch beim ZDF bewusst ist.“

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