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16.06.2010

Obama erklärt Umdenken in Energiepolitik zur “nationalen Mission”

Washington – Knapp zwei Monate nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ und der damit begonnenen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat sich US-Präsident Barack Obama gestern in einer Rede an die Nation gewandt. Die Katastrophe sei „die bisher schmerzlichste und nachdrücklichste Ermahnung, dass die Zeit zur Nutzung sauberer Energien gekommen ist“, so Obama in seiner live übertragenen Ansprache aus dem Weißen Haus.

Umweltfreundliche Technologien und Innovationen könnten den US-Bürgern nun „die Kontrolle über ihre Zukunft“ wiederbringen. Die USA würden lediglich über weniger als zwei Prozent der verbliebenen Ölreserven verfügen, aber rund 20 Prozent des weltweit geforderten Rohstoffs verbrauchen, legte der Präsident nach. Obama erklärte damit ein entsprechendes Umdenken in der Energiepolitik zur „nationalen Mission“. Gleichzeitig wolle man „gegen die Ölpest kämpfen mit allen Mitteln und so lange es nötig ist“. Die Dauer dieser Bekämpfung schätzte Obama auf „mehrere Monate und sogar Jahre“.

Der britische Ölkonzern BP habe dem US-Präsidenten zufolge leichtsinnig gehandelt und soll nun die Verantwortung für die Katastrophe übernehmen. „Wir werden dafür sorgen, dass BP zahlt“, erklärte Obama. Mit einem unabhängig von dem Konzern verwalteten Ölfonds sollen etwa die Kosten für Helfer oder Verdienstausfälle für die Unternehmen beglichen werden. Kritische Stimmen hatten Obama zuletzt vorgeworfen, sich zu wenig für die Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko einzusetzen.

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