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Carsten Linnemann

© Thorsten Schneider / CC BY-SA 3.0

11.08.2015

CDU-Mittelständler zur Kauder-Drohung „Nur dem Gewissen verpflichtet“

„Wir sollten jetzt so schnell wie möglich zur Sachdebatte zurückfinden.“

Bielefeld – Der Paderborner CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann hat sich gegen Versuche gewandt, in der Frage der umstrittenen Griechenland-Hilfe Druck auf die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auszuüben. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hatte angekündigt, wer in der Griechenland-Frage von der Fraktionslinie abweiche, dem drohten Konsequenzen.

Gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Dienstagausgabe) sagte Linnemann zu den Drohungen Kauders: „Wir sollten jetzt so schnell wie möglich zur Sachdebatte zurückfinden.“

Linnemann, der Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU ist und einem dritten Hilfspaket für Griechenland kritisch gegenübersteht, weiter: „Jeder, der im Bundestag sitzt, kennt das Grundgesetz und weiß, dass er letztlich nur seinem Gewissen verpflichtet ist. Punkt.“

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