newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Nullrunden bei Renten auch nach 2011 unwahrscheinlich

Berlin – Nach Einschätzung des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, können die Ruheständler auch in der Zeit nach 2011 weiter mit leichten Zuwächsen ihrer Bezüge rechnen. „Es spricht viel dafür, dass die Rentner erst einmal keine Nullrunden befürchten müssen. Nach den heutigen Zahlen wird es in den nächsten zwei bis drei Jahren zu leichten Rentensteigerungen kommen“, sagte Rische der „Saarbrücker Zeitung“.

Rische verwies auf die geltende Gesetzeslage, nach der unterbliebene Rentenminderungen, die eigentlich in Krisenzeiten fällig gewesen wären, schrittweise bis etwa 2016 nachgeholt werden müssten. „Dadurch ergeben sich nur geringe Erhöhungen bei den jährlichen Rentenanpassungen“, so Rische. Die Rentenversicherung hatte am Dienstag eine Rentensteigerung im kommenden Jahr von etwa einem Prozent in Aussicht gestellt.

Zugleich verteidigte Rische die umstrittene Rente mit 67. Ihre schrittweise Einführung sei nicht nur deshalb von der Politik beschlossen worden, weil wirtschaftliche Schwierigkeiten drohten, sondern, weil die Menschen immer älter würden. „Wir haben nur wenige Stellschrauben in der Rentenversicherung, um der Demographie zu begegnen. Eine davon ist die Rentenbezugsdauer. Da beginnt demnächst ein behutsamer Prozess“, sagte Rische.

11.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »