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Nullnummer am Millerntor: Dämpfer für St. Pauli

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26.02.2012

2. Bundesliga Nullnummer am Millerntor: Dämpfer für St. Pauli

Aufsteiger Braunschweig wartet noch immer auf den ersten Sieg 2012.

Hamburg – Der FC St. Pauli hat am 23. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Hamburger kamen vor 24.487 Zuschauern am ausverkauften Millerntor gegen Eintracht Braunschweig nicht über ein 0:0 hinaus. Der Aufsteiger wartet unterdessen noch immer auf den ersten Sieg 2012, konnte aber das Remis als Teilerfolg verbuchen.

„Das war eine taktisch großartige Leistung. Dieser eine Punkt sollte uns Selbstvertrauen gegen“, sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht. Dagegen haderte St. Pauli mit dem einen Punkt. „Wir haben es nicht geschafft, den Abwehrriegel zu knacken“, sagte Kapitän Fabian Boll und ergänzte: „Die Einstellung und die Leidenschaft haben aber gestimmt.“

Im Vergleich zum 1:1 in Aue am Montag, als die Eintracht vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugen konnten, rückten Marc Pfitzner und Gianluca Korte für die angeschlagenen Dennis Kruppke (Wadenblessur) und Norman Theuerkauf (Magen-Darm) in die Startelf. Paulis Trainer Andre Schubert verzichtete dagegen auf personelle Veränderungen seiner Startelf.

In einer an Höhepunkten armen Partie startete St. Pauli temporeich in die erste Viertelstunde, doch mangelte es an Ideen. Die ersatzgeschwächten Gäste waren zwar auch nicht viel kreativer, verteidigten aber diszipliniert und ließen nur zwei Chancen für die Gastgeber zu: Sowohl Max Kruse (7.) als auch Kevin Schindler (42.) scheiterten am stark reagierenden Braunschweiger Schlussmann Daniel Davari.

Nach dem Wechsel hatte die Eintracht auf dem schwer bespielbaren Rasen die erste Chance, allerdings ging der Schuss von Julius Reinhardt an den Außenpfosten (46.). Braunschweig blieb in der zweiten Hälfte die etwas agilere Mannschaft, konnte aber die größte Chance durch Marc Pfitzner nicht nutzen. Besonders ärgerlich für Pauli: Fabian Boll kassierte noch die fünfte Gelbe Karte (77.) und ist damit für das nächste Spiel gegen 1860 gesperrt.

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