newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Bundesagentur für Arbeit
© über dts Nachrichtenagentur

Bundesagentur für Arbeit Keine neue Phase der Massenarbeitslosigkeit

„Wir müssen da Menschen viel mehr zutrauen.“

Nürnberg – Trotz des möglichen Personalabbaus bei der Deutschen Bank oder in zahlreichen Industriekonzernen steht Deutschland nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht vor einer neuen Phase der Massenarbeitslosigkeit.

Zwar stagniere die Arbeitslosigkeit, und die Firmen informierten sich häufiger über Kurzarbeit, gleichzeitig seien aber immer noch rund 800.000 offene Stellen gemeldet, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Es gibt also erste Wolken am Horizont, aber wir sehen noch keinen Grund zur Panik.“

Der Arbeitsmarkt steht vor dem Problem, dass auf der einen Seite Tausende Stellen bei Autoherstellern, Banken oder Versicherungen wegfallen, auf der anderen Seite aber dringend Pflegekräfte oder IT-Fachleute gesucht werden. Laut Terzenbach müssen deshalb Arbeitsuchende und Beschäftigte für neue Aufgaben qualifiziert und Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU angeworben werden.

„Warum soll ein Bankangestellter, der den Umgang mit Zahlen gewöhnt ist, nicht mit Unterstützung zu einem der dringend gesuchten Datenanalysten werden können?“, sagte der BA-Vorstand auch mit Blick auf die Entwicklung bei der Deutschen Bank. „Wir müssen da Menschen viel mehr zutrauen.“

Auch wenn Arbeitgeber nicht mehr benötigte Beschäftigte entlassen, sieht der BA-Vorstand sie in der Pflicht, bei der Vorbereitung auf neue Aufgaben mitzuwirken: „Denn sie haben jahre- oder jahrzehntelang von der Arbeitskraft und Expertise ihrer Beschäftigten profitiert.“

01.07.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Streit um Riester Rente DGB fordert Regierung zu Kehrtwende auf

In der Debatte um die Zukunft der umstrittenen Riester-Rente fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf. "Statt weiter erfolglos an Riester herumzudoktern, sollte die Bundesregierung besser und sinnvoller die gesetzliche ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »