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NSU Zwickau 2011

© André Karwath / CC BY-SA 2.5

19.08.2015

CDU-Politiker Binninger NSU hatte Unterstützer bei Kölner Anschlag

„NRW-Polizei hätte den NSU vielleicht stoppen können.“

Köln – Der ehemalige Obmann der Unionsfraktion im Bundestagsuntersuchungsausschuss zur NSU-Mordserie, Clemens Binninger (CDU), glaubt, dass die rechtsextreme Terrorgruppe bei ihrem Anschlag in Köln Helfer hatte.

Vor der Zeugenbefragung im NRW-Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags zu den Anschlägen und Morden des NSU sagte Binninger dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe), es falle ihm schwer zu glauben, dass das Trio seine Taten begangen habe, „ohne Unterstützer zu haben“. Es sei „kaum vorstellbar“, dass die Attentäter mit der Bombe, die in der Kölner Keupstraße explodierte, „quer durch die Republik“ gefahren seien. „Die muss man vor Ort zusammenbauen.“

Binninger forderte den Düsseldorfer Ausschuss auf, den Fehlern der Polizei nach dem Anschlag in der Keupstraße nachzugehen. „Die NRW-Polizei hätte den NSU vielleicht stoppen können. Drei Jahre vor dem Ende der Mordserie.“

Bei dem Anschlag waren im Jahr 2004 im Kölner Stadtteil Mülheim mehr als 20 Menschen durch eine mit Nägeln gefüllte Bombe zum Teil schwer verletzt worden.

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