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Opel

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25.02.2013

NRW-Wirtschaftsminister Opel muss Zusagen für Bochum einhalten

„Niemand darf in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.“

Bochum – Vor dem Hintergrund des Streits um das Opel-Werk Bochum forderte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) das Management auf, sich an Zusagen zu halten. Das Opel-Management habe bislang immer betont, dass das Unternehmen die gemeinsame Initiative „Bochum Perspektive 2022“ ohne Vorbedingungen umsetzen will.

„Ich setze darauf, dass alle sich an diese Verabredungen halten“, sagte Duin den Zeitungen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgaben). Duin sagte weiter: „Niemand darf in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.“

Nach Angaben des Bochumer Opel-Betriebsratschefs Rainer Einenkel habe das Unternehmen die Zustimmung zu betriebsbedingten Kündigungen und dem Abbau von 2.500 bis 3.000 Stellen bis 2016 zur Vorbedingung für weitere Verhandlungen gemacht. Diese Bedingungen beträfen auch die Gründung der Gesellschaft „Bochum Perspektive 2022“, die eine möglichst große Zahl an Arbeitsplätzen am Standort Bochum erhalten soll. „Nun liegt der Ball im Feld der Verhandlungspartner“, sagte Duin.

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