newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Hohenzollernbrücke Dom Köln
Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de / CC BY-SA 3.0

CDU NRW will Hochwasserschutz an kleinen Flüssen verbessern

Mögliche Höchststände müssten neu geschrieben und definiert werden.

Köln – NRW-Umweltminister Ursula Heinen-Esser will den Hochwasser-Schutz an den kleinen Flüssen von NRW verbessern.

„Am Rhein können wir den Anstieg des Pegels sehr genau mehrere Tage im Voraus prognostizieren. Bei den kleineren Flüssen sind die Vorwarnzeiten für ein starkes Hochwasser bei extremen Wetterereignissen kürzer“, sagte die CDU-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe).

„Wir müssen uns das Hochwasserschutzsystem in Kombination mit extremen Starkregenereignissen an den kleinen Flüssen genau ansehen und prüfen, wie wir hier immer besser werden können“, erklärte Heinen-Esser. „Wir müssen auch an den kleinen Flüssen Retentionsräume für Hochwasser schaffen und Vorbereitungen dafür treffen, wie Hochwasser im Notfall umgeleitet werden kann“, so die Politikerin aus Köln.

Nach dem Unwetter und den massiven Überflutungen in vielen Regionen sind in NRW bislang 47 Todesopfer zu beklagen.

„Zu einem besseren Hochwasserschutz gehört auch, dass das Instrument der Starkregengefahrenkarten besser genutzt wird“, sagte die NRW-Umweltministerin. Diese zeigten die Überschwemmungstiefen bei extremen Wasserständen an. „Bislang haben zwar einige Kommunen wie etwa Köln bereits solche Gefahrenkarten erstellt. Diese benötigen wir aber allerorts in potenziell gefährdeten Gebieten“, verlangte Heinen-Esser.

Die tragischen Ereignisse der vergangenen Tage zeigten, dass ein funktionierender Hochwasserschutz und ein funktionierender Schutz vor extremen Wetterereignissen „über Leben und Tod entscheiden“ könne.

Bei der Analyse und Bewertung der Hochwasser-Katastrophe werde auch zu Fragen sein, ob und wie das Melde- und Warnsystem „optimiert“ werden könne. So müssten mögliche Höchststände neu geschrieben und definiert werden. „Von 175 Pegeln an NRW-Gewässern wurden an 40 Messstellen stark erhöhte Wasserstände gemessen, die bisher bekannten Hochwassermarken wurden um bis zu einem Drittel überschritten“, so Heinen-Esser.

19.07.2021 © newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »