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NRW-Wahlkampf Signalwirkung für Berlin

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15.03.2012

Hannelore Kraft NRW-Wahlkampf Signalwirkung für Berlin

„Wir scheuen die Auseinandersetzung nicht“.

Köln – Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erwartet von den anstehenden Neuwahlen eine Signalwirkung für Berlin. Es würden weiter gute Impulse in Richtung der Hauptstadt ausgehen, sagte die SPD-Politikerin mit Blick auf ihre Partei am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“.

Zur NRW-Wahl 2010 hätten sich die Sozialdemokraten in einer schwierigen Lage befunden. „Wir haben als Erste den Schalter umgelegt“, sagte Kraft und fügte zu der anstehenden Neuwahl hinzu: „Wir scheuen die Auseinandersetzung nicht.“

Ihre Minderheitsregierung mit den Grünen bezeichnete die Ministerpräsidenten als „Gewinn für die Demokratie“. Das Land sei ein ganzes Stück nach vorne gebracht worden und der am Mittwoch gescheiterte Haushaltsentwurf sei ein „guter Etat der Mitte“ gewesen.

Im WDR 2 bekräftigte Kraft das Ziel, die Verschuldung in NRW bis 2020 auf null zu senken. Sie hoffe nun auf eine stabile Mehrheit für Rot-Grün. „Wir wollen gemeinsam weiterregieren“, sagte die SPD-Politikerin zu Planspielen für eine Koalition aus CDU und Grünen.

Kraft wies erneut Spekulationen zurück, sie könne nach einem Wahlsieg Kanzlerkandidatin der SPD werden. „Ich bleibe in Nordrhein-Westfalen“, sagte sie im „Morgenmagazin“. „Anders als mein Gegenkandidat sage ich klipp und klar: Mir liegt das Land Nordrhein-Westfalen am Herzen.“

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