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NRW Umstrittene Islamschule wird vorerst doch nicht umziehen

Braunschweig – Die Islamschule des vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachteten salafistischen Vereins „Einladung zum Paradies“ (EZP) wird nun vorerst doch nicht von Braunschweig nach Mönchengladbach umziehen. Das bestätigte der stellvertretende EZP-Vorsitzende Sven Lau der „Rheinischen Post“. Lau bezog sich auf baurechtliche Gründe, weshalb die Stadt Mönchengladbach den Umbau der EPZ-Moschee bisher nicht genehmigt und damit einen Umzug der Schule unmöglich gemacht hat.

Hintergrund des Umzug-Verzichts dürften aber auch die massiven Bürgerproteste gegen die islamische Splittergruppe sein. In der vergangenen Woche hatte der NRW-Verfassungsschutz die Ziele des Vereins als verfassungsfeindlich erklärt, weil dessen Orientierung gegen das Grundgesetz verstoße. EPZ propagiere die Nicht-Gleichberechtigung von Mann und Frau, wolle einen Gottesstaat errichten und die Volkssouveränität abschaffen. Man werde die Situation in Mönchengladbach weiter beobachten, sagte ein Sprecher der Behörde.

29.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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