newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

NRW RWE will mehr Windkraftwerke bauen

Essen – Der Energiekonzern RWE will in Nordrhein-Westfalen mehr Windkraftwerke bauen. „Wir brauchen mehr Windkraft für NRW“, sagte Fritz Vahrenholt, Leiter der RWE -Tochter Innogy der „Rheinischen Post“. Nachdem die neue rot-grüne Landesregierung den Bau von Windkraftwerken erleichtern wolle, so der Sozialdemokrat und frühere Umweltsenator von Hamburg, könne er sich gut vorstellen, neue Standorte „in höheren Lagen“ des rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln, Düsseldorf und Aachen aufzubauen.

Dessen ungeachtet halte er aber an dem Plan fest, rund 3,5 Milliarden Euro in Windparks in der deutschen Nordsee zu stecken. Entschieden setzte sich Vahrenholt dafür ein, den Betrieb der Atomkraftwerke in Deutschland zu verlängern – auch um regenerative Energien indirekt zu fördern. Günstiger Strom aus Kernkraftwerken könne helfen, die bei rund fünf Milliarden Euro jährlich liegenden Belastungen der Haushalte für Ökostrom auszugleichen. Außerdem seien Kernkraftwerke der ideale Partner von Windkraftparks, um eine gleichmäßige Stromversorgung Deutschlands zu sichern.

Wegen der steigenden Kosten speziell für die Förderung der Solartechnik befürchtet Vahrenholt, dass die Bundesregierung weitere Projekte bald nicht mehr fördern wolle und die Einspeisevergütung für Ökostrom radikal kürzt. Darum dränge er darauf, dass die Windenergie „so schnell wie möglich wettbewerbsfähig“ werde. Solarstrom habe in Westeuropa dagegen wegen der zu niedrigen Sonneneinstrahlung „keine Chance“.

23.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »