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NRW-Regierungschefin Kraft: Euro-Entscheidungen „mager

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10.12.2011

Euro-Krise NRW-Regierungschefin Kraft: Euro-Entscheidungen „mager“

Berlin – NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) glaubt nicht, dass mit den jüngsten Brüsseler Entscheidungen die Stabilisierung der Euro-Länder gelingen wird.

„Mit den mageren Ergebnissen beenden wir die Euro-Krise nicht nachhaltig“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Allein mit Vertragsänderungen für schärfere Haushaltsregeln, Schuldenbremsen und Sanktionskatalogen sei es nicht getan. Kraft: „Die Verursacher der Krise werden abermals nicht in die Verantwortung genommen. Das Casino ist noch nicht geschlossen.“ Auf die Frage, ob es künftig ein Europa der zwei Geschwindigkeiten geben werde, sagte sie.

Großbritannien habe sich als Blockierer gezeigt. „Man kann nicht immer darauf warten, bis alle in Europa mitmachen. Dafür sind die Interessen erkennbar zu unterschiedlich. Es ist richtig, dieses Signal zu setzen. Aber wir müssen jetzt auch bei der Finanzmarktregulierung mit einem möglichst großen Kern der Euro-Länder vorangehen. Doch hier taucht die Kanzlerin ab, weil die FDP nicht mitmacht.“

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