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NPD schlägt eigenen Kandidaten vor

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05.03.2012

Bundespräsidentenwahl NPD schlägt eigenen Kandidaten vor

Die Partei wird mit drei Wahlmännern in der Bundesversammlung am 18. März vertreten sein.

Dresden – Die rechtsextreme NPD stellt den Historiker Olaf Rose als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auf. Darauf hätten sich die NPD-Fraktionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern bereits in der vergangenen Woche verständigt, teilte die sächsische NPD-Fraktion am Montag in Dresden mit. Die NPD werde mit drei Wahlmännern in der Bundesversammlung am 18. März vertreten sein.

Das neue Staatsoberhaupt wird am 18. März von der Bundesversammlung gewählt. CDU, FDP, SPD und Grüne haben sich auf den parteilosen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Kandidaten geeinigt. Die Linke hat die als Nazi-Jägerin bekannt gewordene Beate Klarsfeld nominiert.

2010 hatte die NPD den Liedermacher Frank Rennicke als Kandidaten aufgestellt.

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