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29.07.2011

Norwegischer Minister Trond Giske verteidigt Ideal der offenen Gesellschaft

Oslo – Der norwegische Handels- und Industrieminister Trond Giske hat das Ideal der offenen Gesellschaft verteidigt. „Wir möchten uns nicht hinter Zäunen, Toren und bewaffneten Bewachern verstecken“, sagte Giske im Deutschlandfunk. „Wir wollen, dass es so bleibt, wie es war und nicht, dass die verrückte Tat eines Einzelnen das ändert.“

Alle europäischen Länder seien verpflichtet, ihre Sicherheit, Identität und Tradition mit einer neuen globalen Welt zusammenzubringen. Die Tat in Norwegen führe zu Unsicherheit und Angst, weil man noch keine Erfahrung mit einer multikulturellen Gesellschaft habe.

„Diese Gefühle müssen ausgesprochen werden, sodass wir damit friedlich und in einer guten Weise umgehen können“, so der Politiker. Die Tat Breiviks dürfe daran nichts ändern. „Man kann einen Menschen töten, aber nicht eine Vision.“

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