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17.12.2009

Nordkoreanischer Diplomat wegen Zigarettenschmuggel in Schweden verurteilt

Stockholm – Ein nordkoreanischer Diplomat und seine Frau sind gestern von einem Stockholmer Gericht zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Wie das Online-News-Portal „The Local“ berichtet, sollen die beiden mehr als 230000 Zigaretten nach Schweden geschmuggelt haben. Als Zollbeamte das in Russland registrierte Auto kontrollierten, haben sie die Unmengen von Zigaretten entdeckt. Bei der Festnahme verwiesen der in St. Petersburg stationierte Nordkoreaner und seine Frau darauf, dass sie diplomatische Immunität genießen und daher nicht angeklagt werden dürften. Das Stockholmer Amtsgericht entschied aber, dass das Ehepaar in Schweden keine diplomatische Immunität genießt, da keiner von beiden in Schweden stationiert ist. Das Paar hat im Verlaufe des Prozesses gestanden, dass die Zigaretten in Schweden verkauft werden sollten, um eine Operation für die Frau zu finanzieren.

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