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NSN streicht in Deutschland 3.000 Stellen

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31.01.2012

Nokia Siemens Networks NSN streicht in Deutschland 3.000 Stellen

Jeder dritte Arbeitsplatz fällt weg – Konzentration auf fünf Standorte.

München – Jede dritte Stelle fällt weg, nur fünf Standorte bleiben erhalten: Die Mitarbeiter des verlustträchtigen Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) in Deutschland trifft das Sanierungsprogramm hart. 2.900 Stellen sollen hierzulande wegfallen, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Großteil des Abbaus ist bis Ende des Jahres geplant. Mögliche Geschäftsteilverkäufe seien dabei noch nicht berücksichtigt.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 9.100 Mitarbeiter in Deutschland. 1.600 Mitarbeiter sollen ein Angebot zur Versetzung bekommen. Die meisten von ihnen seien derzeit noch in München beschäftigt, wo ein Großteil der Verwaltung sitzt – noch, denn der Standort soll komplett geschlossen werden.

Im Rahmen eines weltweiten Einsparprogramms streicht das Unternehmen 17.000 der rund 70.000 Stellen. “Wir werden uns von Verlustbringern trennen”, erklärte ein Unternehmenssprecher. Die gesamte Netzwerksparte sei momentan gebeutelt und müsse sich “gesundschrumpfen”. In Deutschland konzentriere sich das Joint Venture des Industriekonzerns Siemens und des Handyherstellers Nokia künftig auf fünf Standorte: Berlin, Bonn, Düsseldorf, Bruchsal und Ulm.

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