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Niels Annen SPD 2014

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY 4.0

01.04.2016

Niels Annen Türkei braucht auch weiterhin eine echte Beitrittsperspektive

„Die Türkei und die EU brauchen einander.“

Berlin – Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Niels Annen, hat sich trotz der jüngsten diplomatischen Verwicklungen zwischen Deutschland und der Türkei im Satire-Streit dafür ausgesprochen, den intensiven Austausch mit der Türkei und eine ernsthafte Beitrittsperspektive für das Land aufrechtzuerhalten.

Zwar sei die Türkei in letzter Zeit „kein leichter Partner“ gewesen, schreibt Annen in einem Gastbeitrag für den Berliner „Tagesspiegel“. „Doch trotz und gerade wegen dieser Politik müssen wir den intensiven Austausch mit der Türkei weiter führen, „Die Türkei und die EU brauchen einander.“

„Durch eine enge Zusammenarbeit und die Aufrechterhaltung einer ernsthaften Beitrittsperspektive in die EU sind die Einwirkungsmöglichkeiten auf Ankara deutlich größer“, so Annen weiter, „als wenn Europa die Türkei weiter auf Armlänge von sich fernhielte, wie dies noch vor der Flüchtlingskrise die Politik der Bundeskanzlerin war“.

Annen fordert gleichzeitig, auch das deutsche Kanzleramt müsse das Vorgehen des türkischen Präsidenten Recep Erdogan im Satire-Streit öffentlich kritisieren.

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