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Schavan-Rücktritt war „absolut zwingend

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10.02.2013

Julian Nida-Rümelin Schavan-Rücktritt war „absolut zwingend“

„Ich bin froh, dass das so schnell gegangen ist.“

München – Der frühere Kulturstaatsminister der Bundesregierung, Julian Nida-Rümelin (SPD), zeigt sich erleichtert über den Rücktritt von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). „Er war zwingend, war absolut zwingend. Und ich bin froh, dass das so schnell gegangen ist“, sagte der Philosophieprofessor am Sonntag in München der Nachrichtenagentur dapd.

„Die Vorstellung, dass eine Ministerin, zuständig für wissenschaftliche Exzellenz, zur gleichen Zeit klagt gegen ihre Universität, mit dem Ziel, dass die Qualitätsstandards soweit abgesenkt werden, dass sie dann doch eventuell ihren Doktortitel behalten kann, ist unvorstellbar in meinen Augen“, betonte Nida-Rümelin. Deswegen habe er sich sehr darüber gewundert, dass auch aus den Wissenschaftsorganisationen „fast kampagnenartig koordiniert dafür argumentiert wurde“.

Nida-Rümelin, der auch Hochschulexperte im Team des bayerischen SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude ist, hätte sich sogar noch schnellere Konsequenzen aus Schavans Plagiatsaffäre gewünscht: „Ich hätte eigentlich erwartet, dass sie nach diesem Ergebnis der Kommission und der Fakultät sofort sagt, ‚das ist unvereinbar mit dem Verbleib im Amt‘, und das nicht lange herauszögert.“

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