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18.01.2010

Nick Reilly will Opel außerhalb Europas stärken

Rüsselsheim – Der neue Opel-Chef Nick Reilly hat angekündigt, außerhalb Europas mehr Autos verkaufen zu wollen. „In der Vergangenheit ist es Opel nicht gelungen, dort Geld zu verdienen, und die aktuelle Euro-Stärke hilft dabei nicht“, schrieb Reilly heute in einem Brief an die Mitarbeiter von Opel und Vauxhall. „Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir mit den richtigen Produkten und einem starken Image in Europa – und genügend Geld, um das Geschäft in anderen Ländern aufzubauen – mit Exporten außerhalb Europas profitabel wachsen können und werden“, fügte er hinzu. Man wolle nach außen hin in Großbritannien unter dem Namen Vauxhall und sonst weltweit weiterhin unter dem Namen Opel auftreten.

Es werde Zeit, dass Opel/Vauxhall zurück zu einer Siegermentalität finde „und auch als Gewinner wahrgenommen wird“, so Reilly weiter. Dazu würden in der Zukunft „mutige Entscheidungen“ getroffen werden. „Wir werden eine Marke sein, die Kauflust und Besitzerstolz bei den Menschen weckt und wir werden die Grundlagen für nachhaltigen Erfolg schaffen. Das nenne ich Siegermentalität“, so der Opel-Chef. Derzeit fehle noch ein Einstiegsmodell im Kleinstwagensegment, ein Nachfolger für den Combo und bei Hybrid- und rein batteriebetriebenen Elektroautos bestehe Nachholbedarf. „Unsere Autos mit konventionellem Antrieb haben Stärken und Schwächen in Sachen Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Fahrbarkeit“, sagte Reilly weiter.

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