Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

04.02.2011

Neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrates für Frauenquote

Berlin – Der neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Wolfgang Marquardt, fordert von dem Beratungsgremium mehr Mut zur öffentlichen Diskussion. Der Rat, der Bund und Länder in Wissenschaftsfragen berät, sollte mehr zum öffentlichen Diskurs anregen, sagte der Verfahrenstechniker im Gespräch mit der „Frankfurter Rundschau“. Im vergangenen Jahr sei dies mit den Empfehlungen zu den Theologien und Islamischen Studien schon ganz gut gelungen. „In dieser aktiveren Rolle würde ich mir den Rat noch häufiger wünschen“, so Marquardt.

Er selbst zeigt Sympathie für neue Ideen: Langfristig, so Marquardt weiter, könne er sich etwa sogenannte Bundesuniversitäten vorstellen, die der Bund gezielt fördern würde. Offen steht er auch einer Frauenquote in der Wissenschaft gegenüber: „Heute sehe ich, dass man darüber durchaus etwas erreichen kann“, so der Ingenieur.

In diesem Jahr hat der Wissenschaftsrat vor allem die Rechtswissenschaften und deren Weiterentwicklung auf der Agenda und beschäftigt sich auch mit der Frage, wie es nach der Exzellenzinitiative an den Hochschulen weitergeht.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/neuer-vorsitzender-des-wissenschaftsrates-fuer-frauenquote-19550.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen