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Neuer Streit um Abwicklung

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28.02.2012

WestLB Neuer Streit um Abwicklung

Mitarbeiterzahl und Bewertung sind umstritten.

Hamburg – Die Abwicklung der WestLB sorgt für neuen Ärger. Bei der Integration der WestLB-Verbundbank in die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) will die nordrhein-westfälische Seite nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ deutlich mehr Mitarbeiter zur Helaba schicken als die geplanten 400 Beschäftigten. Auch um die Bewertung der Verbundbank gebe es weiter Streit. Die hessische Seite befürchte, dass sie das sparkassennahe Dienstleistungsgeschäft der WestLB inklusive stiller Lasten übernehmen muss. Diese sollten jedoch die WestLB-Eigentümer schultern, sagten Insider der hessischen Seite. Angesprochen sind das Land Nordrhein-Westfalen und die dortigen Sparkassenverbände.

Scheitert die Integration der Verbundbank in die Helaba, könnte die EU-Kommission den Abwicklungsplan der WestLB kassieren und die Landesbank unkontrolliert in die Pleite schicken. Die meisten Beteiligten erwarten daher, dass sich die Parteien noch einigen werden. Im Kern geht es also darum, wie die Kosten der WestLB-Abwicklung verteilt werden.

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