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02.02.2011

Neuer Massen-Gentest erkennt bis zu 448 Erbkrankheiten auf einmal

Atlanta – Ein revolutionärer Gentest, mit dem bis zu 448 Erbkrankheiten noch vor der Zeugung eines Kindes nachgewiesen werden können, steht unmittelbar vor dem Durchbruch auf den Markt. „Die klinische Bedeutung dieses Tests ist enorm“, sagte Muin Khoury, Direktor des Office of Public Health Genomics, bei den Centers for Disease Control (CDC) in der US-Stadt Atlanta, der „Zeit“. Mit dem Test kann ein Paar noch vor der Empfängnis feststellen, ob einem gemeinsamen Kind eine der seltenen Erbkrankheiten droht.

Mit rund 800 Euro pro Paar ist die neue Methode viel günstiger als schon vorhandene Untersuchungen. Entwickelt wurde der Test von einem Gen-Forscherteam, einem Kinderkrankenhaus in Kansas City und Labortechnikfirmen. Khoury versichert, es sei nur eine Frage der Zeit, bis der so genannte „Kingsmore-Test“ in den Vereinigten Staaten für jedermann angeboten werde „und das wird auch in Asien und Europa ein Thema werden“.

Hans-Hilger Ropers, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, nannte die neue massentaugliche Technik „eine Superrakete“ deren diagnostische Reichweite alles bisher Gebräuchliche um Dimensionen übertreffe.

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