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29.07.2009

Neuer Gesundheitsführer der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands

Der neue Gesundheitsführer des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte e.V. ist da. Für die meisten Menschen sind lange Hitzeperioden oder ein nasskaltes Klima mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Besonders in den Ballungsräumen der Tallagen leidet der Organismus unter den zunehmenden Wetterextremen. In den 55 Heilklimatischen Kurorten Deutschlands ist dies nicht der Fall. Dort ermöglicht die Abwesenheit klimatischer Stressfaktoren eine effektive Erholung.  Saubere Luft und dosierte Reize werden außerdem zu therapeutischen Zwecken genutzt. Wie die neue Broschüre zeigt, muss der Bundesbürger für diese Gesundheitsfürsorge nicht weit reisen. Das Heilklima findet sich in fast jedem Bundesland.

Wenn die Sonne erbarmungslos brennt oder nasskaltes Wetter durch Mark und Bein zieht, wird es höchste Zeit für die Sommerfrische bzw. einen traditionellen Winterurlaub. Beste Voraussetzungen dafür bieten die Heilklimatischen Kurorte Deutschlands. Klimatische Stressfaktoren sind dort kaum zu finden, stattdessen werden saubere Luft sowie eine Mischung aus Schonfaktoren und Klimareizen erfolgreich zur Bekämpfung und Vorbeugung von Krankheiten miteinander kombiniert. www.heilklima.de

Was ist Heilklima?

Schon die alten Griechen beobachteten, dass die Menschen an bestimmten Orten nicht nur lebensfroher waren, sondern auch sehr selten unter bestimmten Krankheiten litten. Dies ist auch ganz einfach zu erklären, wenn man bedenkt, dass sich das Klima aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt, die den Organismus belasten, schonen oder gar stimulieren können. Eine Belastung wäre zum Beispiel kaltes, nebliges Wetter oder schwüle Hitze. Bezeichnenterweise nennen wir ein solches Wetter schrecklich. Wenn die Sonne bei milden Temperaturen lacht (uns mit UV-Strahlen versorgt), sprechen wir von einem schönen Tag. Bei einer Winterwanderung wird wiederum unser Organismus stimuliert und wir haben abends einen größeren Appetit. Heilklima ist nun nichts anderes als ein Klima, bei dem die Belastungsfaktoren auf lange Sicht nur minimal sind, hingegen stimulierende Reize bzw. Schonfaktoren überwiegen. Zur Therapie im Heilklima werden nun je nach Krankheit und nach individueller Konstitution stimulierende Faktoren und Schonfaktoren so genützt, dass der Körper sich regenerieren oder auch abhärten und vor Erkrankungen schützen kann.

Im neuen Gesundheitsführer des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte in Deutschland e.V. wird die Wirkungsweise der sogenannten Klimatherapie ausführlich in verständlichen Worten erklärt. Außerdem wird jeder Ort im Detail vorgestellt. Der Leser erfährt neben vielen nützlichen Tipps zur sportlichen Freizeitgestaltung, ob und wie die jeweiligen Gemeinden für die Therapie seiner speziellen Krankheit geeignet sind. Da es nahezu in jedem Bundesland einen Heilklimaten gibt, haben die meisten Deutschen die Möglichkeit, sich direkt in ihrer Heimat zu erholen. Ganz im Sinne der Kurorte ist dies eine besonders umweltfreundliche Form des Tourismus. Ist doch die CO²-Bilanz einer kurzen Anreise in Zeiten der Klimaerwärmung weitaus klüger als der energieaufwendige Flug in exotische Weiten. Selbst wenn die Orte abseits der großen Verkehrsadern liegen, haben sie zudem kulturell einiges zu bieten. Mal befindet man sich im Jagdrevier der Nibelungen, mal im Örtchen, wo schon Marie Antoinette das Wellness einer luxuriösen Sommerfrische genoss. Urlaub im besten Klima Deutschlands ist also nicht nur gesund, für heimatverbundene Menschen ist er auch in geschichtlicher Hinsicht interessant.

Wichtig: Heilklimatische Kurorte unterscheiden sich von den landläufig bekannten Luftkurorten, dadurch, dass das Klima zu therapeutischen Zwecken einsetzbar ist. Es wird permanent überprüft auf Luftreinheit und seine klimatischen Reize, damit seine therapeutische Wirkung bestätigt werden kann. Besonders interessant ist der Aufenthalt im Heilklimatischen Kurort zur Prävention durch Bewegung im Heilklima z.B. zum Aufbau des körpereigenen Immunsystems und zum Ausdauertraining. Dies schätzen vor allem Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit und Kondition verbessern möchten.

Oberstdorf: Bergerlebnis für die ganze Familie

Die Berge und die einzigartige Natur hautnah erleben – inmitten der Allgäuer Alpen macht Oberstdorf das für die ganze Familie möglich. Als Kinderland-Ort und damit Partner der Qualitätsmarke der Bayern Tourismus Marketing GmbH ist das Bergdorf schon seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel für Familien. Unter dem Motto „Berge und Natur erleben“ hat Oberstdorf nun erstmals zahlreiche neue Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche gebündelt. Über die gesamte Sommersaison wird so ein erlebnisreiches Programm in den Bergen geboten. Dazu gibt es die Bergwelt rund um Oberstdorf jetzt inklusive: Zahlreiche Oberstdorfer Vermieter bieten das Angebot „Grenzenlos Wandern“ an, das neben der Übernachtung zusätzlich den Bergbahnpass für die Zweiländerwanderregion Oberstdorf/Kleinwalsertal enthält. Dazu fahren alle Kinder an den Bergbahnen in Begleitung eines Elternteils kostenlos.

Familienspaß: Spaß für die ganze Familie

Kinder vertragen extreme Wetterbedingungen wesentlich schlechter als Erwachsene. Bei zu großer Kälte kühlt der kleine Körper schneller aus, zu heißes Wetter wiederum kann leicht zu einem ungesunden Hitzestau führen. Für Kinder ist deswegen ein gemäßigtes Klima, wie Sie es besonders in den Heilklimaten der Mittelgebirge finden, ideal. In der sauberen, allergenarmen Luft können sie sich wunderbar vom alltäglichen Stress erholen.

Doch Kinder wollen wie Erwachsen auch etwas erleben. Wandern alleine ist meistens doof. In vielen heilklimatischen Kurorten gibt es deswegen eine ganze Reihe von kindgerechten Angeboten und Veranstaltungen. Sei es die Gestaltung einer eigenen Harry Potter-Aufführung, betreutes Spielen, Sportkurse oder sogar Wellnesswochen für Kids, die unter Bewegungsarmut oder falscher Ernährung leiden. Ihre Kleinen sind in jedem Fall bestens versorgt und Sie als Eltern können in aller Ruhe den Urlaub genießen. In Naturmuseen oder direkt beim Bauer können Sie obendrein Ihren Liebsten beweisen, dass Kühe nicht lila sind und dass Äpfel tatsächlich auf Bäumen wachsen.

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