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06.11.2011

Neue Zweifel an „Ötzis“ Todesart

Innsbruck – Der Tod des jungsteinzeitlichen Alpenbewohners „Ötzi“ wird noch einmal genauer untersucht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf die Innsbrucker Universitätsprofessoren Karl-Heinz Künzel und Wolfgang Recheis. Deren Forschungen zufolge weist die Leiche „Ötzis“ einen „knöchernen Einriss mit Aufgehen einer Schädelnaht“ und eine gelbliche Verfärbung des Augapfels auf, die als indirekte Blutspur zu interpretieren sei.

Nun solle der Körper abermals einem „Screening und Mapping“ mit aufwändigen bildgebenden Methoden unterzogen werden, sagt Künzel „Focus“. „Ötzis“ Tod könnte auch ein schlichtes Bergunglück gewesen sein, spekulierte Recheis. In diesem Fall rührte der Pfeilschuss, der bis heute als Todesursache gilt, von einem früheren Angriff her. Die rund 5.300 Jahre alte Gletscherleiche war vor gut 20 Jahren auf der Südtiroler Seite der Ötztaler Alpen entdeckt worden.

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