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Neue Vorwürfe gegen Bundespräsident

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25.01.2012

Affäre-Wulff Neue Vorwürfe gegen Bundespräsident

Wahlparty soll von Eventmanager Schmitd finanziert worden sein.

München/Hamburg – Gegen Bundespräsident Christian Wulff werden nun Vorwürfe der Vorteilsannahme unmittelbar nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten laut. Wie die “Süddeutsche Zeitung” am Mittwoch und das Magazin “Stern” in seiner neuesten Ausgabe berichten, bat Wulff den Eventmanager Manfred Schmidt, am Abend des 30. Juni 2010 etwa 80 Gäste zu einer Party in Berlin einzuladen. Die Kosten der Veranstaltung habe Schmidt getragen, Wulff selbst sei zu der Feier erschienen.

“Wenn Wulff bestimmen kann, wer eingeladen wird, ist das natürlich ein Vorteil”, sagte Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim dem “Stern”. Hier liege ein Verdacht der Vorteilsannahme vor.

Gegen Schmidt und Wulffs früheren Sprecher Olaf Glaeseker ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover wegen Bestechlichkeit und Bestechung. Hintergrund dafür ist Sponsorenwerbung für das von Schmidt veranstaltete private Wirtschaftstreffen “Nord-Süd-Dialog”.

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