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Ursula von der Leyen

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08.10.2014

Neuausrichtung der Rüstungspolitik Mittelstands-Präsident kritisiert von der Leyens Pläne

Verheerendes Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Berlin – Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat Bundesverteidigungsminister Ursula von der Leyen (CDU) vor Schnellschüssen bei der Neuausrichtung der Rüstungspolitik gewarnt.

„Es darf nicht zum Nachteil deutscher Rüstungsunternehmen und ihrer mittelständischen Zulieferer ausgelegt werden, dass es bei der Bundeswehr schwerwiegende Probleme im Bereich der Beschaffung gibt“, sagte Ohoven dem „Handelsblatt“ (Online-Ausgabe).

„Die angestrebte Optimierung des Rüstungsmanagements ohne wesentliche Teile der mittelständischen Anbieter wäre ein verheerendes Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Gerade angesichts der geopolitischen Konflikte weltweit brauche Deutschland eine leistungsfähige Verteidigungsindustrie, betonte Ohoven. „Wir können es uns nicht leisten, auf einen weiteren Wirtschaftszweig zu verzichten, in dem Hunderttausende Menschen Arbeit haben.“

Der Mittelstands-Präsident forderte daher von der Leyen auf, „die bei Rüstungsprojekten bekannt gewordenen administrativen Unzulänglichkeiten in ihrem Haus sorgfältig zu analysieren und abzustellen“. „Schnellschüsse“, fügte Ohoven hinzu, “ verbieten sich dabei von selbst.“

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