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05.12.2009

Netbooks im Test: Schwächen bei der Robustheit

(openPR) – Klein, leicht, günstig: Viele Käufer greifen mittlerweile lieber zu handlichen Netbooks statt zu schweren, teuren Notebooks. Welches von acht aktuellen Geräten den besten Kompromiss aus geringer Größe und maximaler Leistung bietet, hat COMPUTERBILD getestet.

Der Vorteil von Netbooks: Sie sind handlich und halten im Akkubetrieb lange durch. Deshalb erfreuen sich die kleinen Geräte vor allem als Reisebegleiter und Zweit-PC großer Beliebtheit. Auch sind sie den Kinderschuhen schon längst entwachsen. Denn die Hersteller haben in jüngster Zeit aufgerüstet: Vier Testkandidaten bieten größere Festplatten als die Vormodelle, sechs haben bereits Windows 7. So ist das neue Betriebssystem beim Testsieger Eee PC 1101HA-Win 7 (399 Euro) vorinstalliert. Das Gerät punktet außerdem mit 233 Gigabyte-Festplatte, sehr langer Akku-Betriebsdauer und großem 11,6-Zoll-Bildschirm. Störend: Der Bildschirm ist nicht entspiegelt.

Die COMPUTERBILD-Tester deckten aber auch einen Schwachpunkt vieler Netbooks auf: mangelnde Robustheit. Beim Scharniertest wird der Monitor jedes Testkandidaten mehrere Tausend Mal auf- und zugeklappt und damit eine etwa dreijährige Nutzung simuliert. Ein qualitativ hochwertiges Gerät übersteht dies ohne Schäden. Beim Toshiba NB200-110 (479 Euro) waren die Scharniere danach ausgeleiert und beim Hercules eCafé ec1000 (349 Euro) versagte die WLAN-Karte, zudem ließ sich das Netbook nicht ganz schließen.

Eine Abwertung auf „mangelhaft“ kassierte das Wind U100-1615W7S von MSI (349 Euro). Nach dem Scharniertest kam es im linken Scharnier des Bildschirms zu einem Kurzschluss, ein Teil der Elektronik brannte durch, das Gerät war kaputt. Und: Wer beim Nachmittagskaffee mit dem Netbook im Internet surft, sollte vorsichtig sein. Im Test genügten bereits 125 Milliliter Kaffee in der Tastatur, um ein Gerät funktionsunfähig zu machen. Die Tester ließen die Flüssigkeit zwar jeweils sofort wieder ablaufen, dennoch blieben die Tastaturen von drei Netbooks dauerhaft defekt.

Fazit: Fürs Surfen im Internet und für Büroprogramme sind Netbooks ideal. Für leistungshungrige Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung oder grafisch aufwendige Spiele eignen sich die Geräte dagegen nicht. DVD-Brenner und Blu-ray-Laufwerk sind fast nie eingebaut, lassen sich aber extern anschließen.

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