Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Gedenken an die Opfer

© Hemanta Shrestha über dpa

10.05.2015

Nepal Zahl der Erdbebenopfer steigt auf über 8000

Die Behörden registrierten bis Sonntag 8019 Todesopfer.

Kathmandu – Die Zahl der Opfer des verheerenden Erdbebens vor zwei Wochen in Nepal ist auf mehr als 8000 gestiegen. Die Behörden registrierten bis Sonntag 8019 Todesopfer, darunter 68 Ausländer, und mehr als 17 000 Verletzte.

Immer noch haben die Angaben über Tote und Verletzte aus sehr entlegenen Orten die Behörden nicht erreicht. Sie fürchten deshalb, dass die Zahlen weiter steigen. Das Beben am 25. April hatte eine Stärke von 7,8. Vier deutsche Todesopfer wurden vergangene Woche identifiziert.

Regierungschef Sushil Koirala versprach am Samstag im Parlament Hilfe für alle. „Niemand wird obdachlos bleiben“, sagte er. In vielen Orten müssen die Menschen aber nach wie vor unter freiem Himmel übernachten, weil ihre Häuser zerstört wurden und sie noch keine Zelte bekommen haben. Die Landschaft ist gebirgig. Viele Ortschaften sind nur über tagelange Fußmärsche zu erreichen. Nepal hat 30 Millionen Einwohner.

Millionen von Menschen haben ihre Bleibe verloren. Auch in der Hauptstadt Kathmandu leben immer noch tausende Menschen in Zelten. Regen und Wind machten ihnen das Leben am Wochenende schwer.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dpa / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/nepal-zahl-der-erdbebenopfer-steigt-auf-ueber-8000-83373.html

Weitere Nachrichten

Castor-Protest

© über dts Nachrichtenagentur

90 Kilometer Bürgerinitiative plant Menschenkette gegen AKW

Mit einer über neunzig Kilometer langen Menschenkette wollen am Sonntag Bürger aus Deutschland, Holland und Belgien gegen die Atomkraftwerke Tihange-2 und ...

Luftangriff auf IS-Stellung in Syrien

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht „Islamischer Staat“ setzt Gifgas ein

Terroristen des sogenannten "Islamischen Staates" setzen laut eines Zeitungsberichts beim Kampf um die irakische Millionenstadt Mossul Giftgas ein und ...

Chinesische Flagge

© über dts Nachrichtenagentur

China Mehr als 140 Menschen nach Erdrutsch vermisst

In China ist bei einem Erdrutsch am Samstag ein ganzes Dorf verschüttet worden. Mehr als 140 Menschen in dem Dorf Xinmo im Kreis Mao in der ...

Weitere Schlagzeilen