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Nazan Eckes

© Lisa Barns / CC BY-SA 3.0

13.09.2016

Nazan Eckes „Die türkische Erziehung ist weniger streng“

„Ich bin viel entspannter als in meiner ersten Schwangerschaft!“

Hamburg – Im Dezember bekommen Nazan Eckes (40) und ihr Ehemann Julian Khol (37) ihr zweites Kind und Sohn Lounis (1) einen kleinen Bruder. In der neuen Closer (EVT 14.09.) verrät die Moderatorin, wie sie die zweite Schwangerschaft im Vergleich zu Kind Nummer 1 erlebt und wie sich kulturelle Unterschiede auf die Erziehung auswirken.

„Ich bin viel entspannter als in meiner ersten Schwangerschaft! Ich habe dieses Mal auch viel länger Sport gemacht. Bei Lounis war ich da viel ängstlicher“, beschreibt die 40-Jährige den Unterschied zur ersten Schwangerschaft. Ob das zweite Kind so kurz nach dem Ersten geplant war? „Ja, mein Mann und ich haben uns gewünscht, dass zwischen den beiden kein großer Altersunterschied ist. Meine Schwester und ich haben fast den gleichen Abstand und sind wie Zwillinge aufgewachsen. Das gleiche wünsche ich mir auch für meinen Sohn.“

Nazan Eckes hat türkische Wurzeln, ihr Mann ist Österreicher – kulturelle Unterschiede sind da unumgänglich: „In Deutschland oder auch in Österreich legt man bei den Kindern schon viel Wert auf Tischmanieren oder Höflichkeitsformen wie ‚Bitte‘ und ‚Danke‘. Bei uns in der türkischen Gesellschaft lässt man die Kinder machen und drückt auch mal ein Auge zu. Die türkische Erziehung ist weniger streng.“

Die türkische Kultur ist der Moderatorin in ihrer Erziehung wichtig, darum spricht sie auch ausschließlich türkisch mit ihrem Sohn: „Ich spreche mit Lounis nur Türkisch. Mein Mann und alle anderen reden Deutsch mit ihm. Das ist mir sehr wichtig, auch aus dem kulturellen Hintergrund heraus.“

In Bezug auf religiöse Erziehung sollen die Kinder des Paares einmal die Wahl haben: „Das Thema Religion ist tatsächlich das schwierigste Thema. Weil mein Mann und ich zwei verschiedenen Religionen angehören. Mein Mann ist katholisch, ich bin Moslemin. Was es einfacher macht, ist, dass wir beide sehr liberal sind. Wir haben uns vorgenommen, dass unsere Kinder später selbst entscheiden können, welcher Religion sie angehören wollen.“

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