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10.02.2010

NATO nutzt “geheime Todeslisten” in Afghanistan

Berlin/Kabul – Die NATO-Truppen in Afghanistan benutzen laut einem Medienbericht angeblich „geheime Todeslisten“ im Kampf gegen die Taliban, um deren Kommandeure auf hoher und mittlerer Ebene aufzuspüren, gefangen zu nehmen oder zu töten. Wie das Magazin „Stern“ berichtet, sei an diesen Operationen neben US-amerikanischen Spezialeinheiten auch das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr beteiligt. Im Einsatzführungskommando in Potsdam werde demnach darüber entschieden, wen die Deutschen auf so genannte JPEL-Listen (Joint Priority Effects List/Gemeinsame Wirkunsvorrangliste) setzen. Die endgültige Genehmigung erteile dann das ISAF-Hauptquartier in Kabul. Die Bundeswehr trägt jedoch angeblich nur Zielpersonen in die Liste ein, die gefangen genommen werden sollen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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