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Italiens Staatspräsident zu Besuch in Deutschland

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26.02.2013

Napolitano Italiens Staatspräsident zu Besuch in Deutschland

Napolitano von Gauck und Seehofer mit militärischen Ehren begrüßt.

München – Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano ist seit Dienstagnachmittag zu Besuch in Deutschland. Einen Tag nach den italienischen Parlamentswahlen traf Napolitano in Bayern ein. Auf dem Münchner Flughafen wurde er von Bundespräsident Joachim Gauck und dem bayerischen Regierungschef Horst Seehofer (CSU) mit militärischen Ehren begrüßt.

Am Donnerstag wird Napolitano in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprechen. Wichtige Themen des Staatsbesuchs sind voraussichtlich der Wahlausgang in Italien und der künftige Kurs des Landes in der europäischen Schuldenkrise.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte bereits am Vormittag betont, Italien brauche weiter „eine solide Politik der Reformen und Konsolidierung“, die „das Vertrauen der Bürger und der Märkte festigt“. Es liege im Interesse ganz Europas, dass in dem Land zügig eine handlungsfähige Regierung gebildet werde. Italien spiele eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Bewältigung der europäischen Schuldenkrise.

Die Parlamentswahlen hatten das Land in eine schwierige Pattsituation geführt. Zwar setzte sich das Mitte-Links-Bündnis des Vorsitzenden der Demokratischen Partei (PD), Pier Luigi Bersani, im Abgeordnetenhaus mit einem knappen Vorsprung durch. Im Senat konnte jedoch keine der Parteien die notwendige Mehrheit von 158 der 315 Sitze für sich erringen.

Empfang in der Staatsoper

Für Dienstagabend war in München ein Empfang im Königssaal der Staatsoper zu Ehren Napolitanos und seine Frau Clio Bittoni vorgesehen. Ferner stand der Besuch eines Festkonzerts anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten Giuseppe Verdi auf dem Programm.

Am Mittwoch trifft Napolitano den stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Martin Zeil (FDP). Ein ursprünglich geplantes Gespräch mit Seehofer entfällt. Grund ist die Reise des Ministerpräsidenten nach Rom zur letzten Generalaudienz von Papst Benedikt XVI.

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