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Nahost-Gespräche trotz neuer Gewalt in Israel fortgesetzt

Jerusalem – Während der Fortführung der Nahost-Friedensgespräche ist es im Süden Israels und in Gaza erneut zu Gewalt gekommen. Die Gespräche sind dennoch mit einem Treffen von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Jerusalem fortgesetzt worden. An dem Gespräch hat auch US-Außenministerin Hillary Clinton teilgenommen. Sie will zwischen den Palästinensern und Israel über den Siedlungsbau im Westjordanland vermitteln und hatte zuvor beiden Verhandlungsparteien großes Engagement im Friedensprozess bescheinigt.

Abbas verlangt von Netanjahu, dies ist der größte Streitpunkt, eine Verlängerung des am 26. September dieses Jahres auslaufenden Baustopps von israelischen Siedlungen im Westjordanland. Netanjahu lehnt das jedoch weiterhin ab.

15.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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