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02.02.2011

Nahost-Experte: Kein Dominoeffekt in der arabischen Welt zu erwarten

Köln – Der Nahost-Experte Joachim Hörster hält ein Überspringen der Proteste von Ägypten auf andere Länder für unwahrscheinlich. Dies sagte der CDU-Politiker dem Deutschlandfunk. In den benachbarten Ländern Algerien und Libyen sei die Situation ähnlich der in Tunesien, so Hörster.

„Aber wir haben in Algerien auf der anderen Seite einen Staatshaushalt, der ausgeglichen ist, und viele, viele Milliarden Rücklagen, mit denen man eigentlich in der Bevölkerung helfen könnte, wenn man nur wüsste, wie.“

Das libysche System schätzt der Experte als zu autokratisch ein, um Raum für Proteste zu lassen und die Menschen zu unqualifiziert, um sich effektiv zu organisieren.

„Die deutsche Außenpolitik sollte sich vergewissern, dass die Verhältnisse in jedem Land anders sind“, rät Hörster und mahnt zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in den arabischen Staaten.

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