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12.02.2015

Nach Ukraine-Gipfel Cordes hofft auf vertiefte Wirtschaftsbeziehungen

Man dürfe aber jetzt nicht zu sehr in Euphorie verfallen.

Berlin – Der Vorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hält es für möglich, dass der durch die Minsker Vereinbarung angestoßene Prozess am Ende zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zwischen der EU, Russland und der Ukraine führt.

Auch die deutsche Wirtschaft werde dabei helfen – und versuchen, trilaterale Treffen mit russischen und ukrainischen Unternehmen anzustoßen, so Cordes im „Handelsblatt“-Interview (Freitagsausgabe). „Daran arbeiten wir bereits und wollen sie in nächster Zeit deutlich vorantreiben.“

Der Manager erwartet, dass die Vereinbarung – sollte sie tatsächlich umgesetzt werden – einen „deutlichen positiven psychologischen Effekt“ auf die Volkswirtschaften Russlands und der Ukraine haben wird. „Aber wir sollten nach den Erfahrungen der letzten Wochen jetzt nicht zu sehr in Euphorie verfallen“, warnte der Aufsichtsratschef des Baudienstleisters Bilfinger.

Dass sich Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier so für den Frieden in der Ukraine eingesetzt hätten, verdiene aber „höchsten Respekt“, so Cordes. „Wir haben uns dieses Engagement immer erhofft, und beide haben dafür ein erhebliches persönliches Risiko in Kauf genommen.“

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