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Griechische Fahne

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06.07.2015

Nach Referendum in Griechenland CSU warnt vor unüberlegten Reaktionen

Hilfen könne es nur bei konkreten Reformen in Griechenland geben.

Berlin – Nach dem Referendum in Griechenland hat CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt vor unüberlegten Reaktionen gewarnt. „Auch wenn es bei allen Beschimpfungen durch Mitglieder der griechischen Regierung extrem schwerfällt, müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und die Lage ruhig und sachlich beurteilen“, sagte sie der „Welt“.

Hilfen könne es nur bei konkreten Reformen in Griechenland geben, betonte Hasselfeldt. „Selbstverständlich verschließen wir uns nicht der Hilfe zur Selbsthilfe, aber Geld zur freien Verfügung, so wie es sich die griechische Regierung wünscht, wird es mit uns nicht geben.“

Das Votum der griechischen Bevölkerung habe die verfahrene Situation nochmals um ein Vielfaches komplizierter gemacht, beklagte die CSU-Politikerin. Populismus habe über Vernunft gesiegt. „Vor uns und vor allem den Menschen in Griechenland liegen äußerst schwierige Wochen.“ Die Verantwortung für diese Situation trage ganz allein die griechische Regierung, meinte Hasselfeldt.

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