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Angela Merkel

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27.05.2014

Nach Merkel-Absage CDU streitet über Umgang mit AfD

„Wir müssen uns intensiv mit der AfD auseinandersetzen.“

Berlin – Nach der Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die im Anschluss an die Europawahl eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen hatte, ist in der CDU ein Richtungsstreit über den künftigen Umgang mit der euroskeptischen Partei entbrannt. „Wir müssen uns intensiv mit der AfD auseinandersetzen. Sie ist keine rechtsextreme Partei“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Marian Wendt gegenüber der „Bild-Zeitung“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch regte seinerseits an, eine Zusammenarbeit mit der AfD auszuloten. „Die AfD spricht viele Unionswähler an. Wenn wir noch mal eine bürgerliche Mehrheit erreichen wollen, müssen wir auch eine Zusammenarbeit mit der AfD ausloten“, sagte Willsch dem Blatt.

Christean Wagner (CDU), Mitbegründer des konservativen Berliner Kreises in der Union, sagte gegenüber „Spiegel Online“, dass ihm die AfD als politischer Konkurrent zwar „nicht willkommen“ sei. Allerdings halte er es für „politisch töricht“ zu sagen, „mit denen werden wir nie zusammengehen“.

Kanzlerin Merkel hatte am Montag eine Zusammenarbeit mit der euroskeptischen Partei ausgeschlossen. „Wir müssen uns intensiv mit den Wählern der AfD befassen. Wir müssen deutlich machen, wofür wir stehen“, so Merkel. „Unsere Strategie im Umgang mit der AfD bleibt so, wie sie ist.“

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