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Burger King

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19.11.2014

Nach Hygiene-Skandal Burger King kündigt Verträge mit 89 Filialen

„Mit der jetzigen Entscheidung ziehen wir einen Schlussstrich.“

Berlin – Die Fast-Food-Kette Burger King hat nach dem Hygiene-Skandal im Mai die Verträge von 89 Filialen gekündigt. Laut eines „Bild“-Berichts sprach Burger King am Dienstagabend die fristlose Kündigung der Verträge aus. Damit beendet die Fast-Food-Kette mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Betreiber von 89 Filialen, bei dem im Frühjahr gravierende Hygiene-Missstände aufgedeckt wurden.

„Mit der jetzigen Entscheidung ziehen wir einen Schlussstrich“, sagte Burger-King-Deutschland-Chef Andreas Bork gegenüber der Zeitung.

„Nach dem Hygiene-Skandal im Mai hat sich zunächst vieles verbessert, doch seit dem Sommer gab es wiederholt Verstöße gegen die geschlossenen Vereinbarungen.“ So seien wiederholt Arbeitsverträge missachtet worden. Der betreffende Franchisenehmer habe „Urlaubsgelder und Zuschläge einbehalten, im Krankheitsfall Gehälter erst verspätet ausgezahlt“, erklärte Bork.

Wie es mit den 89 Standorten und für die 3.000 Arbeitnehmer weitergeht, steht laut des Berichts noch nicht fest. „Wir werden alles dafür tun, möglichst alle Restaurants und die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärte Bork.

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