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Berlin Auswärtiges Amt

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20.03.2015

Nach Hinrichtungen Bundesregierung bestellt pakistanischen Botschafter ein

„Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und grausame Art der Bestrafung.“

Berlin – Nach den jüngsten Hinrichtungen in Pakistan ist am Freitag der Botschafter des Landes in Deutschland, Syed Hasan Javed, in das Auswärtige Amt einbestellt worden. In dem Gespräch sei dem Botschafter „die tiefe Besorgnis der Bundesregierung angesichts der jüngsten Hinrichtungen in Pakistan zum Ausdruck“ gebracht worden, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.

„Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und grausame Art der Bestrafung. Die Bundesregierung wird sich auch weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union aktiv für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.“

Pakistan hatte in der vergangenen Woche das Moratorium zur Anwendung der Todesstrafe vollständig aufgehoben, nachdem das Land bereits im Dezember als Reaktion auf das Massaker an einer Schule in Peshawar das Moratorium für zum Tode verurteilte Terroristen aufgehoben hatte. Seitdem sind 54 Verurteilte hingerichtet worden, alleine in den vergangenen drei Tagen über 20 Menschen.

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