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Nach Demo in Köln Hessen kündigt hartes Vorgehen gegen Hooligans an

„Pures Ausleben von Gewalt gegen die Polizei.“

Wiesbaden – Nach den Krawallen von Köln hat die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen ein hartes Vorgehen gegen gewaltbereite Hooligans angekündigt. „Was in Köln einige Hooligans getan haben, ist pures Ausleben von Gewalt gegen die Polizei“, sagte Landesinnenminister Peter Beuth (CDU) der „Welt“.

„Gegen solche Straftaten werden wir mit allen rechtsstaatlichen und polizeilichen Mitteln konsequent vorgehen.“ Über die Fußballvereine müsse zudem erreicht werden, dass gegen Gewalttäter „Sanktionen erlassen werden“, so Beuth.

Am Sonntag hatten mehrere Tausend Anhänger der Vereinigung „Hooligans gegen Salafisten“ in der Kölner Innenstadt demonstriert. Trotz eines Großaufgebots der Polizei kam es dabei immer wieder zu schweren Gewaltausbrüchen: Die Demonstranten warfen etwa mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik. Zudem wurden die Beamten mit Leuchtpistolen beschossen.

Die Polizei reagierte darauf mit dem Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern. Mindestens 44 Beamte wurden verletzt, 17 Randalierer wurden festgenommen.

27.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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