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Nach Akw-Abschaltung steigen Strom-Importe aus Frankreich um die Hälfte

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11.09.2011

Atomausstieg Nach Akw-Abschaltung steigen Strom-Importe aus Frankreich um die Hälfte

Berlin – In Folge der abrupten Abschaltung von acht Kernkraftwerken im März 2011 sind die Stromeinfuhren aus Frankreich und Tschechien stark angestiegen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr.

Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51 Prozent mehr elektrische Energie als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Die Einfuhren aus Tschechien erreichten laut „Focus“ 5,6 Milliarden kWh. Das war 673 Prozent oder fast siebenmal höher als 2010. „Focus“ zufolge wurde aus beiden Ländern in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert.

Drittgrößter Exporteur im ersten Halbjahr war Österreich mit gut drei Milliarden Kilowattstunden. In diesem Fall ist der Strom-Saldo aber positiv, denn Deutschland führte gleichzeitig fast acht Milliarden kWh selbst produzierte Energie in die Alpenrepublik aus.

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