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Bahnhof Muelheim Styrum

© Stefan Flöper / CC BY-SA 3.0

26.02.2016

Nach 1700 Zugausfällen im Regionalverkehr 1,5 Millionen Euro weniger für Bahn

Konsequenzen nach Problem auf Strecken in NRW und Niedersachsen.

Osnabrück – Unpünktlichkeit und Zugausfälle im Jahr 2015 auf drei Regionalverbindungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kommen die Deutsche Bahn teuer zu stehen. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Freitag) berichtet, wird die Niedersächsische Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) die vertraglich vereinbarte Zahlung wegen schlechter Leistungen auf der sogenannten Emslandstrecke und der Mittellandlinie im Jahr 2015 um 1,5 Millionen Euro kürzen.

Bereits 2014 hatte die für den Schienenpersonennahverkehr in Niedersachsen zuständige LNVG wegen vergleichbarer Probleme einen sechsstelligen Betrag vom sogenannten Bestellerentgelt einbehalten.

Auf den Strecken Emden-Münster, Rheine-Osnabrück-Hannover-Bielefeld und Bielefeld-Hannover-Braunschweig erreichten laut „NOZ“ im vergangenen Jahr nur 85,6 Prozent der Züge ihr Ziel pünktlich. Vertraglich vereinbart seien 95 Prozent gewesen. Zudem seien 1700 Verbindungen ganz ausgefallen.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember ist die Westfalenbahn aus Bielefeld auf den Strecken unterwegs. LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn sagte, er hoffe, dass den Kunden das Bahnfahren in dem sogenannten Emil-Netz jetzt wieder Spaß mache und möglicherweise auf den Pkw ausgewichene Fahrgäste wieder die Bahn nutzen. Etwa 10.000 Menschen sind laut LNVG in dem Netz täglich unterwegs.

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