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N26 Smartphone-Bank registriert veränderte Geldströme

Durch die Krise probierten zudem viele Menschen digitale Angebote aus.

Berlin – Der Co-Chef der Smartphone-Bank N26, Valentin Stalf, sieht in der Corona-Krise einen radikalen Wechsel vom Bargeld hin zum kontaktlosen Bezahlen. „Ich bin sicher: Das wird nachhaltig Wirkung zeigen. Die Menschen werden auch nach der Krise nicht zum Bargeld zurückkehren“, sagte er der „Welt“ (Samstagausgabe).

Durch die Krise probierten zudem viele Menschen digitale Angebote aus. „Das sehen wir auch in unseren Zahlen“, sagte Stalf. „Aktuell geben die Menschen in Deutschland mehr Geld für Streamingdienste wie Netflix und Spotify aus als noch vor einem Monat. Und unsere Kunden haben in den vergangenen zwei Wochen häufiger bei Lieferando bestellt als bei Amazon.“ Insbesondere ältere Menschen, die nun die Vorteile des Online-Handels kennenlernten, würden darauf nach der Krise sicher nicht mehr verzichten wollen.

Den aktuellen Wirtschaftseinbruch durch die Krise spüre auch N26, sagte Stalf. „Unsere Wachstumszahlen sind daher einige Prozentpunkte unter dem normalen Niveau.“ Man könne aber schon wieder eine Erholung beobachten.

„Wir sehen zwar einen Rückgang bei den Umsätzen im Zahlungsverkehr – aber selbst in Italien, wo die Krise schreckliche Ausmaße angenommen hat, liegt der Rückgang bei lediglich 30 Prozent.“ In Deutschland seien die Umsätze bei Online- und Kartenzahlungen aktuell noch sehr stabil.

27.03.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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